Das Muhli-Lied

„Muhlis allein“

Es war schon dunkel als ich durch Badenweiler heimwärts ging.
Da war noch Licht in der Muhli-Tränggi, das nach draussen schien.
Ich hatte Durst und mir war kalt, drum trat ich ein.

Da sassen Männer mit schwarzen Mützen und mit rosa Shirts
und einer spielte Tenorhorn laut und falsch, doch keinen störts.
Da wusste ich, das können nur die Muhlis sein.

Refrain:

Muhlis allein, kennt man auf der ganzen Erde
Komm, schenk dir ein – und wenn ich dann traurig werde
Liegt es daran – es kann nicht immer Fastnacht sein
Du musst verzeihn.

Muhlis allein, spieln die allerschönsten Lieder
Schenk nochmal ein – und ich fühl die Stimmung wieder
Spass und Musik – sind des Muhlis Sonnenschein
Und der Wein.

Und dann erzählten sie von Posaunen stärker als der Wind.
Von ihren Trommeln und Gardemädchen, die nun schwanger sind
und von dem Kind, das seinen Vater noch nie sah.

Sie sangen auch immer wieder manche schöne Melodie.
Dazu den Klang der Trompeten, so etwas vergisst man nie.
Steht alle auf – hebt euer Glas und stimmt mit ein:

Refrain:

Muhlis allein, kennt man auf der ganzen Erde
Komm, schenk dir ein – und wenn ich dann traurig werde
Liegt es daran – es kann nicht immer Fastnacht sein
Du musst verzeihn.

Muhlis allein, spieln die allerschönsten Lieder
Schenk nochmal ein – und ich fühl die Stimmung wieder
Spass und Musik – sind des Muhlis Sonnenschein
Und der Wein.

Melodie: Griechischer Wein (Udo Jürgens)
Text: Fritz(i) Hellmuth Vögtler